Ein Schwedenofen in Deutschland!

Draußen haben wir mittlerweile die winterlichen Minusgrade erreicht, zumindest hier bei uns in schwäbisch Sibirien. Es ist wirklich verdammt kalt und sollte es in den nächsten Tagen regnen, dann kommen hier die ersten Schneeflocken an. Bei uns ist vor drei Tagen die Heizung ausgefallen und ich fand es erstaunlich wie schnell die Temperatur sank. Wir hatten es zunächst gar nicht bemerkt, aber erst wurde es im Bad kalt, dann erschien es mir im Kinderzimmer des Kleinen ein wenig frisch und als ich dann im Wohnzimmer auch anfing zu frieren, habe ich mal die Heizung gecheckt. Zusammen mit meinem Mann sind wir dann noch die anderen Heizungen durchgegangen und alles war eiskalt. Die Wohnung hatte sich mittlerweile schon auf 16 Grad abgekühlt und ohne Decke oder dicken Fliespullover wurde es richtig kalt.

Vielleicht brauchen wir doch einen Schwedenofen?

In unserem Haus gibt es im Wohnzimmer ein schönes Plätzchen (mit Kaminanschluss) das für einen Schwedenofen gedacht ist. Unsere Nachbarn, die in der anderen Hälfte des Doppelhauses wohnen, haben sich gleich beim Einzug auch den Schwedenofen gegönnt und wir haben diese Wärme auch schon genossen. Schwedenöfen sieht man ja mittlerweile überall und mein Mann meinte, das wäre auch gar nicht schwer die selbst einzubauen. Da musste ich dann wirklich schmunzeln als ich letztens über dieses Video der Familie RALinger gestolpert bin:

Meine Schwiegereltern haben sich letztes Jahr auch so einen Schwedenofen einbauen lassen und haben das gleich vom Fachmann erledigen lassen. Allerdings haben die gar kein so großes Wohnzimmer und sobald der Ofen an ist, wird es super warm. Das Phänomen hat man öfter bei diesen Öfen, aber auf der anderen Seite ist es natürlich auch eine viel schönere Wärme als die von einer Heizung!

Wieviel Arbeit macht ein Schwedenofen?

Mich schreckt ja ehrlich gesagt die Arbeit ab, die mit so einem Schwedenofen verbunden ist. Man braucht Holz und muss das auch irgendwo lagern können. Das wäre schon unser erstes Pr0blem: Mein Mann müsste erst einmal so einen Unterbau kaufen oder bauen, wo man dann das Holz draußen lagern kann. Drinnen haben wir für soetwas keinen freien Platz mehr. Dann muss man das Holz in den Ofen stecken, alles anzünden und regelmäßig Holz nachlegen. Anschließend muss man den Ofen auch wieder reinigen und da bin ich ganz schnell wieder bei meiner Heizung angekommen. Auch wenn ich gerne eine Alternative zu dieser hätte ist mir die Vorstellung von einem Schwedenofen im Moment noch etwas zu anstrengend und ich genieße die warmen Stunden vor dem Ofen einfach bei den Schwiegereltern :)

Wie ist es bei Euch? Seid Ihr Heizungs- oder Ofen-Freunde?



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